Philipp Galizia
Ob Philip Galizia vom Totengräber Lunzi («Am Seil abelo») vom Engel und Zeitmacher Jakob («Jakob Engel – eine Erscheinung») vom Hundehalter Beni («Läufig») oder andren erzählt, man hört ihm einfach gerne zu. Der ehemalige Pfannestil-Chammer-Sexdeet-Musiker ist ein begnadeter Erzähler, dem minimalste Gestik genügt. Seine erzählerischen Mittel sind sein spröder Charme und sein zwiebacktrockener Humor. Und nicht zuletzt die Langsamkeit: Denn Galizia ist ein Meister der «Suspense»: Er nimmt sich Zeit, lässt den Worten Raum und lässt die Zuhörer auch mal zappeln. Heraus kommt immer ein eigenwilliges Programm, knochentrocken, bissig, verschmitzt – und immer mit Kontrabass.
Hörprobe
«Philipp Galizia gehört zu den Originalen in der Schweizer Kleinkunstszene. Der gelernte Kontrabassist Galizia arbeitete ab 1993 beim schrägen Volksmusikunternehmen Familie Trüeb und sammelte später beim Pfannestil Chammer Sexdeet Erfahrungen für seine Solokarriere. Seine Stücke sind stets leicht morbide Landgeschichten.»
(ZüriTipp, 20.2.08)
«Die Klänge des Kontrabasses bilden den perfekten Soundtrack zu den eher traurigen Geschichten von Galizia. Und wenn dieser in einem der Lieder Hundenamen zur Weinkarte, zu Käsesorten oder zu einem Angebot des Take-away-Standes verwandelt, dann entsteht ganz plötzlich grosse Kunst. Galizia in Hochform eben. Eine Mischung zwischen Pausenclown und Verlierertyp.» (Wohler Anzeiger, 11.3.08)
«Als Zungen-Miggel ist er der heimliche Star der «Niederdorf-Oper»: Dabei bezaubert der Aargauer Philipp Galizia auch als Solokünstler - mit leisen Tönen und schwarzem Freiämter Humor.» (Schweizer Illustrierte, Januar 10)
