Eine Übersicht von allen vier Programmen.


Auf Wunsch spielt Philipp Galizia noch alle Programme!

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Premiere 17. September 10, ThiK, Baden
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Roti Rösli

Eine musikalische Wurzelbehandlung

Ein musikalisches Kabarett
mit Philipp Galizia und Erich Strebel


Auf Gran Canaria am Bierstrand hat Röbi Rösli neben einem Sonnenbrand die Erleuchtung. Er reist nach Hause, tritt in den Männerchor ein und macht dort versteckte therapeutische Versuche. Röbi ist mehr und mehr überzeugt, dass Lieder aus der Kindheit ein wichtiger Schlüssel zu persönlichen Problemen sind, und dass man sich singend von Altlasten befreien kann, ganz nach den Worten des Dichters Eichendorff:
«Schläft ein Lied in allen Menschen,
die da träumen fort und fort
und die Welt hebt an zu singen,
triffst du nur das Zauberwort.»

...und mit jedem Lied werden Erinnerungen geweckt, Narben entdeckt und Geschichten aus den Tiefen des Lebens gehoben...

Premiere 17. September 10, ThiK, Baden
Spiel & Musik: Philipp Galizia | Musik & Spiel: Erich Strebel
Text: Freiämter Autoren | Inszenierung: Adrian Meyer

Besten dank für die Unterstützugn: Josef Müller Stiftung, Migros Kulturprozent, Aargauer Kuratorium, Ernst Göhner Stiftung

Pressetext

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Läufig - ein Hundejahr

Musikalisches Erzähltheater | Premiere 2008


Hunde lassen niemanden kalt. Sie werden geliebt und gefürchtet, gehasst und gehätschelt. Die einen sehen rot bei jedem Hundekot. Andere gehen für ihren Liebling durchs Feuer. Und bei den dritten nimmt das Herz den Verstand an die Leine: sie wollten zwar nie einen Hund, würden ihn aber um keinen Preis wieder hergeben.
Beni Halter zum Beispiel. Bis zu seinem Vierzigsten hat er sich erfolgreich gegen jede Art von Haustieren gewehrt. Dann wird er von Familie und Freunden  mit einem Vierbeiner beglückt. Einem geschenkten Hund schaut man nicht in den Schlund, mahnt ihn ein Kumpel. So schickt sich Beni in seine neue Aufgabe. Ein turbulentes Jahr nimmt seinen Lauf. Und Halter kommt dabei ganz schön auf den Hund. Aber lassen wir Philipp Galizia und seinen Kontrabass erzählen. Knochentrocken, mit Schalk und Biss.

«Dinge über das Halten von Hunden muss der ungewollte Hundehalter Beni Halter lernen. Ihm dabei zuzusehen/-hören ist zum Hundetränen-Lachen..»
(St. Galler Tagblatt, 25.4.08)

Spiel: Philipp Galizia

Text & Inszenierung: Adrian Meyer

Musik: Michael Wernli
Premiere: 22. Februar 08, ThiK, Baden AG

Dauer: 73 Minuten ohne Pause    

Pressetext | Pressespiegel
Portrait auf Radio DRS 2, 13.3.09

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Jakob Engel
Eine Erscheinung

Musikalisches Erzähltheater | Premiere 2005


Jakob Engel heisst Engel und ist einer. Zumindest fast. Jedenfalls ist er inzwischen dort gelandet, wo sich Engel aufzuhalten pflegen. Allerdings hat er bisher keines dieser himmlischen Wesen angetroffen. Bei seiner Ankunft stiess er lediglich auf ein pendelndes Objekt und einen Zettel mit dem nüchternen Auftrag 'Zeit in Schwung halten'. Das Riesenpendel soll pausenlos schwingen oder klingen.

Jakob Engel ist also für die Zeit zuständig. Ausgerechnet er, der damit ein Leben lang nicht zurecht kam. Immer wieder hatte er die Zeit verschlafen, vertrödelt, verloren oder vergessen und damit seine überaus speditive Umgebung öfters zur Verzweiflung gebracht. An seinem einsamen Plätzchen im Jenseits hat er nun endlos Zeit und ist froh, gelegentlich einem Publikum aus Fleisch und Blut erscheinen zu können und aus seinem Erdenleben - von der Zeugung im Schnellzug bis zum Untergang im Mittelmeer - zu berichten. So hält er sich und den Bass in Schwung.

Philipp Galizia beschäftigt sich in seinem zweiten Soloprogramm mit Zeit und Ewigkeit. Er tut dies nicht als Prediger und Moralist, vielmehr gibt er uns als schalkhafter Engel einen Einblick ins Jenseits und lässt uns an der Biographie eines Müssiggängers teilhaben. Erzählend, singend, sinnierend.

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Am Seil abelo
Eine Totengräberballade

Musikalisches Erzähltheater | Premiere 2002

 

Lunzi, der Totengräber, ist tot. «Ändgültig ustrunke, d Schufle n abgä, am Seil abeglo.» Derweil im Säli das Leichenmahl serviert wird, setzt sich Philipp mit seinem Kontrabass in die leere Gaststube. An jenen Tisch, an dem Lunzi immer gesessen hatte. Ein Bier lang erzählt er mit seinem unverwechselbaren Schalk Geschichten und Episoden aus dem Alltag des knorrigen und verschmitzten, gutmütigen und wortkargen Totengräbers. Er lässt uns am erdigen Handwerk teilhaben, führt uns ins Bestattungswesen ein, geht mit uns durch die Grabreihen, singt und sinniert über Vergangenes und Vergängliches. Den Tod als stummen Gast zur Seite

De Totegräber
Si händ e nid grad ernscht gno im Dorf. Totegräber isch für si en abgänte Bruef gsi. Wenn er noch der Arbet im Wirtshus sis Bierli trunke hed, händs e gföpplet und gfötzlet. Er hed nüd gseid und heds lo rede. «Wartid nur», hed er dänkt «öi loni zletscht no all zäme n am Seil abe.»
Josef Villiger
Der Freiämter Mundartdichter Josef Villiger (1910–1992) hat dieser Produktion nicht nur den Titel und einige Grabsteinsprüche geliehen. Sein virtuoser Umgang mit der Sprache, sein ausserordentliches Gespür für die Feinheiten und Eigenarten des Freiämter Dialekts und sein kritischer Geist haben bei Philipp Galizia und Adrian Meyer einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen und machten Villiger zum zweiten Götti der Totengräberballade.

«Meisterwerk perfekt umgesetzt.
Die Premiere feierte er in Baden. Nun ist Philipp Galizia mit seinem Soloprogramm erstmals ins Freiamt gekommen – und erntete im Sternensaal in Wohlen einen Begeisterungssturm. Zu Recht. Denn dem Murianer ist ein Meisterwerk gelungen» (Wohler Anzeiger)

«Warm ums Herz bei Grabeskälte - Eine witzig-poetische Ballade auf das Totengräberleben. » (Aargauer Zeitung)

«Ein Abend zwischen Witz und Melancholie» (Furttaler)

Hörprobe

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