Eine Übersicht von allen vier Programmen.
Auf Wunsch spielt Philipp Galizia noch alle Programme!
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Eine musikalische Wurzelbehandlung |
Auf Gran Canaria am Bierstrand hat Röbi Rösli neben einem Sonnenbrand die Erleuchtung. Er reist nach Hause, tritt in den Männerchor ein und macht dort versteckte therapeutische Versuche. Röbi ist mehr und mehr überzeugt, dass Lieder aus der Kindheit ein wichtiger Schlüssel zu persönlichen Problemen sind, und dass man sich singend von Altlasten befreien kann, ganz nach den Worten des Dichters Eichendorff:
«Schläft ein Lied in allen Menschen,
die da träumen fort und fort
und die Welt hebt an zu singen,
triffst du nur das Zauberwort.»
...und mit jedem Lied werden Erinnerungen geweckt, Narben entdeckt und Geschichten aus den Tiefen des Lebens gehoben...
Ausschnitt aus der Künstlerbörse in Thun (DRS 1, mp3)
«„Roti Rösli“ von und mit Philipp Galizia und Erich Strebel ist eine eigenwillige wunderschöne Produktion. Humorvoll und berührend regt sie zum Nachdenken über eigene „Liedererinnerungen“ an.» (Elisabeth Schnell)
«Wenn Philipp Galizia und Erich Strebel ihre Lieder singen, öffnet sich unvermutet eine Geheimtüre. Dahinter hört man Pferde wiehern, Dampflokomotiven pfeifen, Kinder tollen, Grossmütter erzählen, und lachend tanzen die Geister der Vergangenheit durch einen Nebel von Melancholie und Aberwitz.» {Franz Hohler)
«Selten waren musikalische Erinnerungen so komisch und rührend zugleich! „Roti Rösli“ mit Philipp Galizia und Erich Strebel: ein feiner Abend!“ (Erich Vock)
AUSZUG MEDIENSPIEGEL
In jedem Mensch steckt ein Lied
Der Männerchor als Therapiestunde – für Galizia ein wunderbarer Boden für seine feinen Erzählungen. Aber dank Erich Strebel wird die Geschichte auch zu einem musikalischen Meisterwerk. (Wohlener Anzeiger, 21.9.19)
Wohlener Anzeiger | 21.9.10
Röbi Rösli im Garten der Kindheit
Als Zungen-Miggel hat er es sogar in die «Schweizer Illustrierte» geschafft! Flugs kürte sie den kleinen Gauner zum heimlichen Star der «Kleinen Niederdorfoper», die wegen Grosserfolgs demnächst in die zweite Spielzeit geht. «Mis Grindli sieht schnell lustig aus» erklärte Philipp Galizia bescheiden. Doch am Grindli allein liegt es nicht, dass sich das Publikum darauf freut, den Mann mit Kontrabass in gewohnter Umgebung zu sehen, auf der Kleinkunstbühne nämlich. Wo er mit neuem Programm und begleitet vom Pianisten Erich Strebel zu einer «musikalischen
Wurzelbehandlung» ansetzt. (Züri Tipp, 16.9.10)
ZueriTipp | 16.9.10
«Freiämter Sturm aufs Badener ThiK mit der bestens gelungenen Uraufführung
Galizia ist ein Plauderi – einer im besten Sinn des Wortes. Ob, wie in früheren Programmen, von Totengräbern, Engeln, Hundehaltern – Galizia erzählt locker und zugleich intensiv von Menschen und ihren Wünschen, Enttäuschungen, Träumen, Frustrationen. Er gerät
dabei stets ins Fantasieren, Mögliches und Unmögliches vermischt sich, gibt den Weg
frei für immer neue, unerwartete, spannende Wendungen. Zwiesprache hält Galizia
immer mit seinem Bass, so auch diesmal. Doch jetzt ist noch ein Flügel dabei und der Musiker Erich Strebel, der den schwarzen und weissen Tasten locker und virtuos prickelnde
Töne entlockt. Die altbekannten Melodien begeistern mal etwas verfremdet, Zusammen fügen sich die Schilderungen höchst vergnüglich zu einem spannenden Ganzen.»
(Aargauer Zeitung 21.9.10)
AargauerZeitung | 21.9.10
«Ein Abend voller Witz, Schalk und Melodie
Philipp Galizia und Erich Strebel haben mit «Roti Rösli» unter der Regie von Adrian Meyer ein wunderschönes Programm auf die Beine gestellt. Musikalisch zart, dann wieder witzig und auf eigenwillige Art volkstümlich. Wenn Philipp Galizia erzählt, dann bringt er nicht nur die feinen Saiten seines Instruments zum Klingen, sondern er bewirkt auch, dass im Publikum die Antennen fürs Zwischenmenschliche auf Empfang gestellt werden. Mal strahlt er die Freude eines kleinen Buben aus, mal die Melancholie des sensiblen Erzählers und immer wirkt Philipp Galizia so authentisch, dass man ihm einfach alles glauben würde.»
(Oltner Tagblatt, Dez. 10)
Oltner Tagbaltt | Dez. 10
Premiere 17. September 10, ThiK, Baden
Spiel & Musik: Philipp Galizia | Musik & Spiel: Erich Strebel
Text: Adrian Meyer, Paul Steinmann, Jörg Meier, Philipp Galizia | Inszenierung: Adrian Meyer
Ausgezeichenet mit dem Förderprogramm «Pro Argovia Artist 2011/2012»
Besten dank für die Unterstützugn: Josef Müller Stiftung, Migros Kulturprozent, Aargauer Kuratorium, Ernst Göhner Stiftung
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Musikalisches Erzähltheater | Premiere 2008 |
Hunde lassen niemanden kalt. Sie werden geliebt und gefürchtet, gehasst und gehätschelt. Die einen sehen rot bei jedem Hundekot. Andere gehen für ihren Liebling durchs Feuer. Und bei den dritten nimmt das Herz den Verstand an die Leine: sie wollten zwar nie einen Hund, würden ihn aber um keinen Preis wieder hergeben.
Beni Halter zum Beispiel. Bis zu seinem Vierzigsten hat er sich erfolgreich gegen jede Art von Haustieren gewehrt. Dann wird er von Familie und Freunden mit einem Vierbeiner beglückt. Einem geschenkten Hund schaut man nicht in den Schlund, mahnt ihn ein Kumpel. So schickt sich Beni in seine neue Aufgabe. Ein turbulentes Jahr nimmt seinen Lauf. Und Halter kommt dabei ganz schön auf den Hund. Aber lassen wir Philipp Galizia und seinen Kontrabass erzählen. Knochentrocken, mit Schalk und Biss.
«Dinge über das Halten von Hunden muss der ungewollte Hundehalter Beni Halter lernen. Ihm dabei zuzusehen/-hören ist zum Hundetränen-Lachen..»
(St. Galler Tagblatt, 25.4.08)
Spiel: Philipp Galizia
Text & Inszenierung: Adrian Meyer
Musik: Michael Wernli
Premiere: 22. Februar 08, ThiK, Baden AG
Dauer: 73 Minuten ohne Pause
Pressetext | Pressespiegel
Portrait auf Radio DRS 2, 13.3.09
downloads
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Musikalisches Erzähltheater | Premiere 2005 |
Jakob Engel heisst Engel und ist einer. Zumindest fast. Jedenfalls ist er inzwischen dort gelandet, wo sich Engel aufzuhalten pflegen. Allerdings hat er bisher keines dieser himmlischen Wesen angetroffen. Bei seiner Ankunft stiess er lediglich auf ein pendelndes Objekt und einen Zettel mit dem nüchternen Auftrag 'Zeit in Schwung halten'. Das Riesenpendel soll pausenlos schwingen oder klingen.
Jakob Engel ist also für die Zeit zuständig. Ausgerechnet er, der damit ein Leben lang nicht zurecht kam. Immer wieder hatte er die Zeit verschlafen, vertrödelt, verloren oder vergessen und damit seine überaus speditive Umgebung öfters zur Verzweiflung gebracht. An seinem einsamen Plätzchen im Jenseits hat er nun endlos Zeit und ist froh, gelegentlich einem Publikum aus Fleisch und Blut erscheinen zu können und aus seinem Erdenleben - von der Zeugung im Schnellzug bis zum Untergang im Mittelmeer - zu berichten. So hält er sich und den Bass in Schwung.
Philipp Galizia beschäftigt sich in seinem zweiten Soloprogramm mit Zeit und Ewigkeit. Er tut dies nicht als Prediger und Moralist, vielmehr gibt er uns als schalkhafter Engel einen Einblick ins Jenseits und lässt uns an der Biographie eines Müssiggängers teilhaben. Erzählend, singend, sinnierend.
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Am Seil abelo |
Lunzi, der Totengräber, ist tot. «Ändgültig ustrunke, d Schufle n abgä, am Seil abeglo.» Derweil im Säli das Leichenmahl serviert wird, setzt sich Philipp mit seinem Kontrabass in die leere Gaststube. An jenen Tisch, an dem Lunzi immer gesessen hatte. Ein Bier lang erzählt er mit seinem unverwechselbaren Schalk Geschichten und Episoden aus dem Alltag des knorrigen und verschmitzten, gutmütigen und wortkargen Totengräbers. Er lässt uns am erdigen Handwerk teilhaben, führt uns ins Bestattungswesen ein, geht mit uns durch die Grabreihen, singt und sinniert über Vergangenes und Vergängliches. Den Tod als stummen Gast zur Seite
De Totegräber
Si händ e nid grad ernscht gno im Dorf. Totegräber isch für si en abgänte Bruef gsi. Wenn er noch der Arbet im Wirtshus sis Bierli trunke hed, händs e gföpplet und gfötzlet. Er hed nüd gseid und heds lo rede. «Wartid nur», hed er dänkt «öi loni zletscht no all zäme n am Seil abe.»
Josef Villiger
Der Freiämter Mundartdichter Josef Villiger (1910–1992) hat dieser Produktion nicht nur den Titel und einige Grabsteinsprüche geliehen. Sein virtuoser Umgang mit der Sprache, sein ausserordentliches Gespür für die Feinheiten und Eigenarten des Freiämter Dialekts und sein kritischer Geist haben bei Philipp Galizia und Adrian Meyer einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen und machten Villiger zum zweiten Götti der Totengräberballade.
«Meisterwerk perfekt umgesetzt.
Die Premiere feierte er in Baden. Nun ist Philipp Galizia mit seinem Soloprogramm erstmals ins Freiamt gekommen – und erntete im Sternensaal in Wohlen einen Begeisterungssturm. Zu Recht. Denn dem Murianer ist ein Meisterwerk gelungen» (Wohler Anzeiger)
«Warm ums Herz bei Grabeskälte - Eine witzig-poetische Ballade auf das Totengräberleben. » (Aargauer Zeitung)
«Ein Abend zwischen Witz und Melancholie» (Furttaler)
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